Dieser WordPress Plugin-Mix macht deine Website rechtssicher

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Existenzgründer und Selbstständige mit einer eigenen Website haben in der Regel ein begrenztes Budget und deshalb kein Geld zu verschenken. Um deine Website rechtssicher und datenschutzkonfrom zu gestalten und damit Abmahnungen zu vermeiden, solltest du deshalb die nachfolgenden 6 WordPress Plugins bei jeder WordPress Installation berücksichtigen.

Disclaimer: Alle Informationen in diesem Beitrag sind wie immer nach bestem Gewissen recherchiert und beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen. Dieser Artikel sowie sonstige Inhalte auf dieser Website stellen keine Rechtsberatung dar und können den Rat eines Anwalts nicht ersetzen.

Zu erwähnen ist noch, dass es leider nicht ausreichend ist, die nachfolgenden WordPress Plugins zu installieren, zu aktivieren und das Thema Datenschutz zu den Akten zu legen. Mit den Erweiterungen und den weiterführenden Links in diesem Beitrag machst du deine Website aber auf jeden Fall ein gutes Stück abmahnsicherer.

Cookie Notice

Cookies Hinweis - Pflicht für Anwender von Google Tools

Cookies Hinweis

Ob und in welcher Form die Besucher einer Website über die Verwendung von Cookies informiert werden müssen, ist nicht eindeutig geregelt. Sicher ist auf jeden Fall, dass Google für Anwender bestimmter Google Angebote den Cookie-Hinweis zur Pflicht gemacht hat. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, kannst du das Plugin „Cookie Notice von dFactory“ verwenden.

Shariff Wrapper

Shariff Wrapper - Datenschutzkonforme Social Media Buttons

Shariff Wrapper – Datenschutzkonforme Social Media Buttons

Was bringen einem Website-Besitzer tolle „Social Floating Bars“ und stylische „Social Media“-Plugins, wenn sie schon beim Laden der Website Informationen an Facebook und Co. senden und damit gegen den deutschen Datenschutz verstoßen. Nach meinem Kenntnisstand ist das einzige „Social-Plugin“, welches sich an die deutschen Datenschutzrichtlinien hält, das „Shariff Wrapper“ vom Computermagazin c’t.

Statify

Statify - datenschutzkonforme Alternative zu Google Analytics

Statify – datenschutzkonforme Alternative zu Google Analytics

Ich würde mich selbst durchaus als Analytics-Freak bezeichnen. Und obwohl ich eigentlich ein Fan von Google Analytics bin, muss ich zugeben, dass der Aufwand der notwendig ist, um das Google Tool datenschutzkonform einzusetzen, nicht unerheblich ist. Die Webseitenbetreiber müssen auf die Nutzung von Google Analytics und ein Browser-Plugin für ein OptOut hinweisen, die IP-Adresse des Besuchers anonymisieren und einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google abschließen.

Das alles bleibt einem mit dem WordPress Plugin „Statify“ erspart. Gerade für Seitenbetreiber, die „nur“ wissen wollen woher die Besucher kommen und welche Seiten wie oft aufgerufen wurden, ist das eine echte Alternative zu Google Analytics, Piwik und Co. Darüber hinaus funktioniert dieses Plugin mit Caching Plugins wie Cachify und in der WordPress Multisite Umgebung.

MailPoet

MailPoet Newsletter - die Alternative für den deutschen Markt?

MailPoet Newsletter – die Alternative für den deutschen Markt?

Auf die Problematik, die bei der Verwendung des Newsletters eines US-amerikanischen Anbieters wie MailChimp besteht, habe ich bereits in dem Artikel MailChimp Newsletter und Datenschutz hingewiesen. Eine datenschutzfreundlichere Alternative ist der Einsatz von „MailPoet“ Newsletter, weil die Daten der Abonnenten auf dem eigenen Server gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Es gibt auch deutsche Newsletter-Anbieter wie Newsletter2Go und CleverReach, die auch WordPress Plugins bereitstellen. Obwohl ich diese Dienste noch nicht in Anspruch genommen habe, gehe ich davon aus, dass mit ihnen ebenfalls eine datenschutzkonforme Newsletter-Integration gewährleistet ist.

Für Online Shops

WooCommerce German Market

WooCommerce German Market - Premium Plugin für Rechtssicherheit

WooCommerce German Market – Premium Plugin für Rechtssicherheit

Das Plugin „German Market“ von MarketPress ergänzt das beliebte WooCommerce Plugin, damit du deinen Online Shop rechtssicher im deutschsprachigen Raum betreiben kannst. Es hilft dir dabei dich vor Abmahnungen zu schützen, indem es vorgefertigte und vom Rechtsanwalt geprüfte Vorlagen für Rechtstexte bereitstellt, wie z. B. Widerrufsbelehrung, Zahlungsweisen, AGB etc. Darüber hinaus werden Preis-, Steuer- und Versandangaben gemäß den gesetzlichen Bestimmungen angezeigt.

WooCommerce EU VAT Compliance

WooCommerce EU VAT Compliance - Anpassung der Umsatzsteuer an das Land des Käufers

WooCommerce EU VAT Compliance – Anpassung der Umsatzsteuer an das Land des Käufers

Seit dem 01.01.2015 gelten für Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen an Privatpersonen in der EU erbringen, Änderungen der Umsatzsteuer-Regelung. Mit dem Plugin „WooCommerce EU VAT Compliance“ kannst du die Preise in deinem Online Shop inklusive der richtigen Umsatzsteuer (Umsatzsteuer des Landes, wo sich der Käufer befindet) angeben.

Diese Funktion ist zwar auch in dem Plugin „German Market“ enthalten. Solltest du dich aber für eine E-Commerce Lösung ohne „German Market“ entscheiden, lässt sich mit diesem kostenlosen Plugin die neue Umsatzsteuer-Regelung erfüllen.

Gibt es noch weitere Plugins?

Fallen dir noch weitere Plugins ein, die die Rechtssicherheit einer Website erhöhen? Oder hast du vielleicht Fragen zu den genannten Plugins? Dann hinterlasse unten einfach einen Kommentar.

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4 Antworten

  1. Marc sagt:

    Zwei Ergänzungen noch (du sagtest ja bereits, dass es mit der Installation der Plugins allein nicht getan ist):
    1.) Egal ob Shop, Kontakt-Formular, Umfrage oder was auch sonst: werden persönliche Daten übertragen, müssen die vor den Augen dritter geschützt werden. Daher ist in solchen Fällen https Pflicht – obendrein wirkt die geschützte Verbindung seriös und gibt insbesondere bei Kaufangeboten ein Gefühl von Vertrauen.
    2.) Impressum – wenn hier grobe Fehler drin stehen, ist die Abmahnung nur eine Frage der Zeit. Einen gewissen Schutz bieten Impressumsassistenten. Großer Nachteil: Rechtsanwälte weisen immer wieder auf Fälle hin, in denen das nicht gereicht hat. Wirklichen Schutz gibt es nur vom Anwalt. – Hier gibt es aber Anwälte, die sich darauf spezialisiert haben und nicht jedes Impressum mit der Hand neu schreiben. Das ist dann relativ günstig.
    Bei Kommentar-Spamm-Filtern ist auf die korrekte Verwendung zu achten, sonst könnte es zur Übertragung persönlicher Daten kommen.

    Akismet: http://www.christophbecker.org/gastautor-marc-haunschild-datenschutz-probleme-mit-akismet-und-losungen/
    Google Analytics: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fachbeitraege/google-analytics-datenschutzkonform-einsetzen/

    Hmm – je länger ich schreibe, desto mehr fällt mir ein: Urheberrechte, Persönlichkeisrechte (z.B. am eigenen Bild), alles was im echten Leben gilt (also rufschädigendes verhalten usw), gerade aktuell Leugnung des Holocausts usw – gerade im geschäftlichen Umfeld und wenn die Website geschäftlich genutzt wird kann ich eigentlich nur zu einer anwaltlichen Unterstützung raten…

    PS: Danijel – du hast wie immer einen tollen Artikel verfasst und mir fallen auf Anhieb auch keine weiteren Plugins ein – vielleicht schreibst du aber noch den einen oder anderen zu dem wirklich umfangreichen Thema.
    PPS: Dein Email-Input-Feld könnte einen type=input vertragen (hat meins vermutlich auch nicht, ich kommentiere in meinen Blogs nicht unangemeldet…)

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