Linkaufbau 2017 – Backlinks aufbauen in 5 Schritten

Linkaufbau 2017 – Backlinks aufbauen in 5 Schritten
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Die Backlinks haben zwar laut Searchmetrics an Relevanz verloren, was das Ranking einer Weibsite betrifft, trotzdem sind und bleiben sie noch immer das Salz in der SEO-Suppe. Es kommt allerdings nicht mehr auf die Anzahl der Backlinks an, sondern vielmehr auf die Qualität und die natürliche Verlinkung.

In diesem Artikel erfährst du, wie du die Qualität von Backlinks bewerten kannst, welche Backlinks eine niedrigere (LOWLEVEL) und eine höhere (HIGHLEVEL) Ranking Relevanz haben und meine persönliche Strategie, um an mehr hochwertige Backlinks zu gelangen.

Was sind eigentlich hochwertige Backlinks und wie lässt sich die Qualität der Backlinks feststellen?

Um die Qualität der Backlinks festzustellen, eignet sich das Tool OpenLinkProfiler.org.

Backlinks checken mit OpenLinkProfiler.org

Backlinks checken mit OpenLinkProfiler.org

Zwei Werte sind hier entscheidend:

  1. LIS (steht für „Link Influence Score“) und wird aus der Qualität und der Anzahl an Backlinks berechnet, die auf eine Website verlinken. Man kann sagen, je höher der LIS desto wertvoller ist der Backlink. Allerdings bedeutet ein niedriger LIS nicht automatisch, dass der Backlink schlecht ist.
  2. Der zweite Wert, auf den man achten sollte, sind die Attribute noFollow und noIndex. Hier sollte das Ziel sein, Links zu erhalten, die diese Attribute möglichst nicht beinhalten. Denn diese Links sind zumindest aus Suchmaschinen-Sicht irrelevant für das Ranking einer Website.

Backlinks mit niedriger Ranking Relevanz aufbauen (LOWLEVEL Backlinks)

Unter den Bloggern ist immer noch der Irrglaube weit verbreitet, dass das Posten von Links in den Sozialen Netzwerken sich positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen auswirkt. Diese Backlinks werden jedoch in der Regel mit dem noFollow-Attribut versehen, was bedeutet, dass sie zwar von den Suchmaschinen indexiert, aber nicht gefolgt werden.

Ganz vernachlässigen sollte man diese Art von Links allerdings nicht, da sie einen indirekten Einfluss auf die Positionierung in den Suchmaschinen haben. Es handelt sich nämlich trotzdem um Links, die Besucher auf deine Seite leiten. Du musst nur noch dafür sorgen, dass die Verweildauer der Besucher auf deiner Seite steigt, die Bounce Rate sinkt und schon kannst du dich über ein Ranking-Bonus von Google freuen.

Die Links, die aus den folgenden Kanälen auf deine Seite zeigen, sind meistens mit einem noFollow-Attribut versehen:

  • Social Media
  • Kommentar-Funktion auf anderen Blogs
  • Einträge in Blogverzeichnisse
  • Antworten in Foren wie gutefrage.net
  • Links auf wikipedia.org
  • Showcase-Verzeichnisse

Es gibt auch Stimmen im Netz, die behaupten, dass ein gesunder Mix aus doFollow und noFollow Links durchaus schneller zum Ranking-Erfolg führt als nur eine Sammlung an reinen doFollow Links. Es kann sich also durchaus lohnen, seine Spuren in den oben aufgeführten Websites zu hinterlassen.

Anmerkung: Genau genommen gibt es kein doFollow Attribut. DoFollow Links sind demnach alle Links, die nicht das Attribut noFollow enthalten.

In 5 Schritten mehr Backlinks mit hoher Ranking Relevanz aufbauen (HIGHLEVEL Backlinks)

1. Schritt: Genialen Content schreiben

Der immer wieder gelesene Spruch „Content is King“ kommt auch hier zum Einsatz. Wenn du willst, dass andere auf deine Seite verlinken, ist hochwertiger und am besten einzigartiger Inhalt das A und O. Ohne herausragenden Content ist jede Blog-Optimierung zwecklos, auch die Suchmaschinenoptimierung durch den Aufbau von Backlinks.

Auch wenn der Content gut ist, werden manche Beiträge öfters geteilt/verlinkt als andere. Die folgenden Tipps sollen dir helfen, Content zu erstellen, der gerne verlinkt wird:

  • Listen-Artikel (Die 10 besten…)
  • Infografiken
  • Kontroverse Artikel
  • Neutrale Artikel (ohne viel Werbung)
  • Beiträge, die ein Video enthalten (werden 3x öfters verlinkt!)
  • Slideshows aus eigenen Artikeln erstellen und auf Speaker Deck und/oder SlideShare teilen

2. Schritt: Themenverwandte Blogs finden

Um die nachfolgenden Schritte durchführen zu können, brauchst du erst einmal eine Liste von Blogs, die ähnliche Themen behandeln, wie dein eigener Blog. Die folgenden Tools helfen dir, eine solche Liste zu erstellen.

  • Blog-Verzeichnisse wie Bloggerei.de oder Bloggeramt.de
  • Google Suche: Dein Thema + Blog
  • Mit OpenLinkProfiler.org die Links von Kollegen checken
  • Similarweb.com im Bereich „Similar Sites“

Es ist nämlich wichtig zu wissen, dass die Backlinks von themenverwandten Blogs auf deine Seite eine sehr hohe Wertigkeit haben. Sobald du also eine Liste mit deinen „Kollegen“ erstellt hast, kann es mit den nächsten Schritten weitergehen.

3. Schritt: Auf anderen Blogs kommentieren

Ja, ich weiß, der Punkt wurde oben schon erwähnt und als irrelevant eingestuft. Es gibt aber immer noch sogenannte doFollow Blogs, bei denen der Linkeintrag in das Kommentarfeld nicht einen noFollow Attribut erhält. Eine einfache Google-Suche nach doFollow Blogs und deinem Thema kann schon ausreichen, um geeignete Blogs zu finden. Dies sollte aber natürlich niemals der Hauptgrund sein, auf solchen Blogs einen Kommentar zu hinterlassen.

4. Schritt: Gastartikeln schreiben

Kontaktiere andere Blogger aus deiner zuvor erstellten Liste und frage sie, ob du auf ihrem Blog einen Gastbeitrag veröffentlichen darfst – im Gegenzug für einen oder mehrere Backlinks. Falls du den Gastartikel bereits vor der Kontaktaufnahme angefangen oder sogar schon fertiggestellt hast, achte auf die Gastartikel-Richtlinien und den Schreib-Stil des anderen Bloggers.

5. Schritt: Gastautoren für den eigenen Blog finden

Das gleiche geht natürlich auch in die andere Richtung. In diesem Fall erstellst du am besten eine separate Landing Page, um potentielle Gastautoren anzusprechen. Hier kannst du auch deine eigenen Spielregeln für die Gastartikeln auf deinem Blog festlegen. Sobald der Gastartikel auf deinem Blog veröffentlicht wurde, wird der Gastautor sicherlich gerne über seinen Blog und seine sozialen Kanäle den Beitrag bekannt machen und du kannst dich über zahlreiche Backlinks freuen.

Diese 5 Schritte zu mehr Backlinks sind natürlich für Blogs einfacher anzuwenden als für normale statische Webseiten. Wie schon oft in meinen Beiträgen erwähnt, kann ich allen Unternehmern, die eine Firmenwebsite oder ähnliche statische Webseiten besitzen und es mit dem Thema SEO ernst meinen, nur raten, heute noch mit dem Bloggen anzufangen.

Ausblick

Es ist davon auszugehen, dass über kurz oder lang die Ranking Relevanz von Backlinks weiter abnehmen wird. Ich nehme an, dass je schlauer RankBrain (Googles aktueller Such-Algorithmus / „künstliche Such-Intelligenz“) wird und je genauer er (?) die Content Relevanz für eine bestimmte Suchanfrage voraussagen kann, desto weniger Bedeutung werden Backlinks in Zukunft haben. Es ist durchaus möglich, dass Google eines Tages die Backlinks komplett von der Liste der Rankingfaktoren streicht, so wie es beispielsweise die russischen Suchmaschine Yandex bereits getan hat.

Bis es soweit ist, gilt es aber weiterhin kräftig Linkaufbau zu betreiben, damit auch die eigene Website die notwendige Aufmerksamkeit von Google und Co. bekommt.

Wie sieht deine Backlink-Strategie aus?

Hast du weitere Tipps, wie man Backlinks aufbauen kann? Würde mich freuen, wenn du deine Tipps oder deine Fragen unten in den Kommentaren mitteilen könntest.

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2 Antworten

  1. Alexander sagt:

    Super Artikel, danke für die Tipps zum Backoinkaufbau, werde ich gleich umsetzen.

    Liebe Grüße,
    Alexander

    • Danijel sagt:

      Hi Alexander,
      freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt! Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung! Vielleicht kannst du später hier nochmal einen Kommentar hinterlassen und von deinem Ranking-Erfolg berichten 😉
      Schöne Grüße, Danijel

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